impact ix. | #030: 96's Fußballgott über Fußball, Führung und Wirkung: Was wirklich bleibt

Shownotes

💡 In dieser Folge geht es u. a. um: Wie man vom Kreisligaspieler zum Bundesliga-Profi wird Warum Carsten bis heute als „Fußballgott“ wahrgenommen wird Führung, Sichtbarkeit und Nähe zu Menschen Teamgeist und Gruppendynamik im Profisport Druck, Emotionen und Verantwortung vor 50.000 Zuschauern Warum gute Trainer Menschen besser machen – nicht kleiner Sporttherapie in der Psychiatrie: Bewegung als Teil von Heilung Depression, Selbstwert und die Wirkung von Sport Was Fußball und Leadership gemeinsam haben

⚽ Fußball als Schule fürs Leben

Carsten beschreibt eindrucksvoll, wie stark ihn seine Herkunft aus einem kleinen Dorfverein geprägt hat:

  • Nähe zu Menschen
  • Verantwortungsgefühl
  • Respekt
  • Gemeinschaft

Für ihn war Fußball nie nur Leistungssport, sondern immer auch soziale Verantwortung. Deshalb blieb er auch als Profi nahbar: nach Spielen Autogramme geben, Gespräche führen, präsent sein.

**Sporttherapie & psychische Gesundheit **

Ein besonders bewegender Teil der Folge ist Carstens heutige Arbeit im Klinikum Wahrendorff.

Dort arbeitet er seit vielen Jahren in der Sporttherapie mit Menschen, die unter psychischen Erkrankungen leiden – insbesondere Depressionen.

Seine Überzeugung: Sport kann Menschen nicht nur körperlich, sondern auch emotional stabilisieren.

Bewegung schafft:

  • Selbstwirksamkeit
  • Struktur
  • Gemeinschaft
  • neue positive Erfahrungen

Und manchmal reicht schon ein kleiner Fortschritt, um wieder Hoffnung zu entwickeln.

Eine Haltung, die bis heute nachwirkt.

🏟 Wirkung entsteht im Umgang mit Menschen

Ob im Stadion oder in der Therapiehalle: Für Carsten steht immer der Mensch im Mittelpunkt.

Er beschreibt sehr klar, warum Führung für ihn bedeutet:

  • Menschen sehen
  • ihre Stärken erkennen
  • sie ernst nehmen
  • und sie nicht auf ihre Schwächen reduzieren

Eine Perspektive, die weit über den Fußball hinaus relevant ist.

👤 Zu Gast: Carsten Linke Carsten Linke spielte u. a. für Hannover 96 in der Bundesliga und arbeitet heute im Bereich Sporttherapie im Klinikum Wahrendorff.

🔗 LinkedIn: 👉 https://www.linkedin.com/in/carsten-linke-6103b788/

Transkript anzeigen

00:00:00: Willkommen bei Impact IX, dem Podcast von InnoLethics.

00:00:05: Wir sprechen über Wirkung in Business, Sport und Technologie.

00:00:11: Was bewegt menschlichen Teams und Organisationen

00:00:13: wirklich?

00:00:15: Wie entsteht Impact Und was braucht es damit?

00:00:17: er bleibt

00:00:19: mit Mike & Basti direkt neugierig und mit Lust auf echte Veränderungen.

00:00:24: Let's go!

00:00:27: moin herzlich willkommen hier zu folge.

00:00:29: dreißig von impact ix unserem kleinen podcast zum thema wirkung zum thematechnologie in verschiedensten bereichen unter anderem ja auch im bereich sport und insbesondere im bereiche fußball.

00:00:42: und wir haben ja eine art jubiläum irgendwie mit folge dress ich und manchmal ist immer gesagt dreißige folgen müssen wir schaffen.

00:00:47: dann haben wir glaube ich ein großteil anderer Podcast da überholt, die ihr vorher abgebrochen haben.

00:00:52: Das haben wir hiermit schon mal getan!

00:00:54: Es freut mich sehr und zu dieser besonderen Folge haben wir auch wieder einen Gaster bei einem besonderen Gast ja?

00:00:59: Und wir haben uns Unterstützung geholt diesmal von einem echten Gott, von einem Fußball-Gott.

00:01:06: Mike Wien haben wir heute da.

00:01:08: Vielen Dank fürs Intro wie immer und also diese Folge ist doppelt besonders.

00:01:12: Also erstmal bei dreißig ja offensichtlich so eine Schwelle ist statistisch, dass Podcasts dann überleben.

00:01:17: das haben wir jetzt geschafft.

00:01:18: ich freue mich aber ganz besonders auf unseren Gast heute nämlich auf Carsten Linke.

00:01:22: Carsten schön, dass du bei uns bist.

00:01:23: was bringt dich in unserem kleinen Podcast?

00:01:27: Ja in allererster Linie natürlich deine Wenigkeit.

00:01:30: Wir haben ja zusammen der Vergangenheit bei Hannover-Sixundneunzig Gremien, du im Vorstand nicht im Aufsichtsrat.

00:01:37: Und ich habe unseren Austausch und unsere Gespräche vor den Sitzungen, nach den Sizzungen und während der Sitzung immer sehr genossen weil du immer wieder auf andere Dinge eingebracht habt.

00:01:51: Ein anderes Denken reingebracht hast was in so einem Gremium wenn man schon zwei Jahre Zusammensitz auch wichtig ist.

00:01:58: Insofern haben wir da glaube ich auch Dinge gemeinsam auf den Weg gebracht und ich hab die Art und Weise sehr geschätzt wie du Argument hier ist, wie du generell mit Dingen umgehst.

00:02:10: Ja Karsten, vielen Dank.

00:02:10: Dann können wir im Grunde aufhören mit dem Podcast!

00:02:12: So viel war mal Regen.

00:02:14: Danke schön dafür.

00:02:15: das beruht ja tatsächlich auf Gegenseitigkeit und man hat das ja relativ gemerkt am Anfang da es hat schon geklickt.

00:02:21: also das war eine ähnliche Perspektive auf die Dinge waren ja turbulente Zeiten können vielleicht noch einmal darauf eingehen aber das bringt uns gleich ins Thema Vereneberwirkung und Überwirkungen die Menschen auch andere Menschen haben.

00:02:31: und jetzt hast du ja wenn man Karsten Link jetzt googelt oder Leute drauf anspricht dann hat Basis gesagt dann kommt Fußball als erstes Meiniger Fußball-Profi, natürlich nicht zuletzt bei Hannover-Sixundneunzig.

00:02:43: Vereine der uns beiden sehr, sehr am Herzen liegt.

00:02:45: Sebastian sage ich wieder nichts.

00:02:46: Ich betone ja immer was der für einen komischen Fußballgeschmack hat und da wirkst du natürlich immer noch auf andere Menschen und das war bei mir genau das Gleiche.

00:02:54: also als wir uns das erste Mal gesehen haben, als sie in das Gremium reingekommen sind, da warst Du ja jetzt Aufsichtsrat schon da und hatten mit die ersten gemeinsame Sitzungen und da kann ich wirklich sagen dann muss man erstmal so die Fanboy Perspektive ablegen.

00:03:05: Also es ist schon etwas anderes mit jemandem dann zu sprechen, auch Augenhöhe und wirklich innertlich zu reden, den man früher quasi im Stadion sozusagen zugejubelt hat oder der so eine abstrakte Größe irgendwie war.

00:03:17: Das schon bemerkenswert.

00:03:19: Kassen, wie nimmst du das denn wahr?

00:03:21: Also früher oder immer noch tatsächlich?

00:03:24: Immer noch als großes Kompliment, dass ich durch keinen wirklich schönen Fußball aber durch ehrlicher Arbeit einen Status erarbeitet habe der immer noch nachfällt und auch wenn ich jetzt auf meine Arbeit gehe im Klinikum, immer wieder Patienten kommen die Autogramme wollen.

00:03:46: Die Trikots mitbringen, die unterschrieben werden sollen und das dreißig Jahre nachdem man aufgehört hat ist glaube ich ein riesen Kompliment und ich verstehe auch genau das so.

00:04:00: und ansonsten bin Hoffentlich immer noch genau so wie vor meiner Profikarriere.

00:04:05: Ich bin in einem kleinen Verein groß geworden, habe es früher gehasst und ich bin HSV-Fan wenn man nach Hamburg gefahren ist und die Spieler sich nicht um die Fans gekümmert haben.

00:04:17: Und ich bin ansprechbar für jeden.

00:04:19: das war ich während meiner Zeit!

00:04:21: Ich bin nach dem Spiel in den Kurven gegangen und anschließend auch im BIP Bereich mit allen Leuten eben in Kontakt zu sein und auch mit allen zu sprechen.

00:04:31: Ich bin nach jedem Spiel stehen geblieben, habe jeden Kind Autogramme gegeben und selbst wenn der Bus eine halbe Stunde warten musste dann.

00:04:39: Weil ich glaube das ist auch eine Verpflichtung die der Beruf mitbringt und ich bin ansonsten ein ganz normaler Mensch.

00:04:50: Sehr sehr schön also wir haben eben vorgesprochen ja schon gesprochen dass wir häufig auch über Führungen und über Leadership sprechen und da haben wir gesagt kommt manchmal so am Rande auf und das war jetzt schon ein erster absoluter Punkt.

00:05:02: In deiner Rolle oder in deinem Status bist du natürlich selten ansprechbar für die Leute, dann ist es aber auch eine starke Leistung umgekehrt sich immer die Zeit zu nehmen und zu sagen, dass es mir wert ist, auch wenn andere da vielleicht gerade warten müssen.

00:05:15: Ist ja genau das was wir eigentlich sonst auch versuchen zu vermitteln, wenn wir über Leadership sprechen also dieses Thema Sichtbarkeit verschaffen auf Menschen auf Augenhöhe zu gehen Das hast du ja anscheinend sehr erfolgreich verkörpert.

00:05:28: Vielleicht kannst du erzählen, wie kam es zustande?

00:05:31: Du hast gesagt das ist für dich irgendwie in dem Beruf... ...bringt die Verpflichtung mit sich.

00:05:36: Hast du einen Vorbild gehabt oder hast du das selbst erlebt und gesagt das will ich anders machen also ein gegenteiliges Vorbild erlebt?

00:05:42: wenn du gerade schon vom HSV so ein bisschen aus Hamburg irgendwie rüber gewunken hast Wie kam das bei dir?

00:05:48: Dass du sagst dass das eine Tugend, die dir wichtig ist?

00:05:52: Ich glaube, das ist also erstmal auch ein Stück Erziehung.

00:05:56: Wenn man im kleinen Verein groß geworden ist und der kleine Verein großgeworden ist bedeutet dann mein Vater war der Fußball-Papwart meine Mutter hat die Getränke im Stadion verkauft Meine beiden Brüder und ich haben neben unserem Fußballspiel Jugendmannschaften trainiert Mein Schwager stand im Tor haben meinen Traumzeuge war Linksverteidiger.

00:06:18: Da ist es völlig normal, wenn man in den Raum kommt, jeden guten Tag sagt – das habe ich meinerzeit bei Annovo vor neunzehnt mit jedem Ort, an dem ich vorbeikomme.

00:06:27: Dem habe ich die Hand gegeben und einen guten Tag gesagt.

00:06:29: Das ist eine Grundform von Erziehung, die mir auch jetzt in meinem Job hilft.

00:06:35: Wenn Patienten zu uns kommen, dann ist es wichtig, dass man jeden sieht wo er steht und jedem auch da abwohlt, wo sein Anliegen ist.

00:06:51: Wir setzen immer ganz viel voraus was Leute im Leben machen oder nicht machen sollten.

00:06:56: Ich gehe auf die Leute zu.

00:06:59: Jedes Anliege, das jemand an mich heranbringt, ist erst mal das Wichtigste, was es in dem Moment gibt.

00:07:05: Und ich glaube, dass Eigenart aber euch auch Erziehung, meine Eltern mir mitgegeben haben.

00:07:15: Bekassen wir Bastion nicht.

00:07:16: Wir bieten ja hier und da so Leadership Workshops auch an für... Führungskräfte oder solche, die es dann werden wollen.

00:07:22: Und wir starten immer mit so einer Übung ganz am Anfang, bevor es überhaupt losgeht wo die Leute aufstehen sollen.

00:07:27: und meistens stehe ich da und sage jetzt bitte mach bei der Hände hoch bis an die Decke!

00:07:33: Ich mache meine Hände aber noch nach vorne sozusagen.

00:07:35: und dann gucke ich alle an und sage bitte heb die Hände bis zur Decke.

00:07:38: und keiner macht das denn weil alle immer das tun was man macht und nicht das was man sagt.

00:07:44: Wenn man sich so verhält wie du es gerade beschrieben hast, ich glaube dass ist auch ein Grund dafür warum das dreißig Jahre nach Karriereende noch nachwirkt.

00:07:51: Also wenn man authentisch ist und das wirklich auch ernst meint, du hast es gerade als Jobbestandteil beschrieben, das ist fast zu technokratisch würde ich sagen.

00:07:59: aber, wenn man wirklich so ist dann glaube ich erntet man im Bund die Früchte dass man drei Jahre später immer noch genauso wahrgenommen wird und noch gerne gesehen wird.

00:08:06: also das ist ja schon mal ein schöner Punkt.

00:08:10: Kassen, wenn wir vielleicht mal noch schütt zurückgehen können.

00:08:13: Also wie gesagt Bastian, wir sind ja im Grunde auch Fußball-Profis geworden und hat da nicht ganz geklappt.

00:08:17: Das erzählen wir immer allen!

00:08:18: Wir hatten ja schon Melissa Friedrich von Bayer Leverkusen im Bundesliga und Julia Fahr, die in der Asian Champions League immerhin gespielt hat und so, den er dann was gleich erzählt hat.

00:08:28: Eigentlich sind wir auch Profis.

00:08:32: Du hast ja dann spät den Weg in die Erste-Liga gefunden, überhandelt vor neunzig Jahren auch.

00:08:39: Wie ist das geworden?

00:08:39: Wie bist du Fußballprofi geworden?

00:08:41: Bist du als keine Junge durch die Gegend gelaufen und sagst ich will das oder hat sich das mehr ergeben?

00:08:48: Das hat sich ein Stück weit ergeben.

00:08:50: auch wenn ich als kleiner Junger schon meiner Mutter gesagt habe Ich hab keine Zeit für Hausaufgaben Franz Beckenbauer macht auch keine Bin ich Spätsstarter in was das angeht für alle die hier zum Alter zehn, elf zwölf sind.

00:09:10: Mir hat man mit zwölft gesagt da reicht nicht für die Kreisaufwahl im Heimatkreis dem Ammerland und das habe mich aber nicht davon abgehalten trotzdem jeden Tag weiter Fußball zu spielen.

00:09:21: also ich glaube dass Qualitäten, die einzelne Entwicklungen erst später entstehen.

00:09:28: Ich habe die ersten drei Jahre im Herrenbereich in der Kreisliga gespielt – in meinem Heimatverein.

00:09:35: Tolle Liga!

00:09:37: Tolle Lieger.

00:09:38: und bin dann nach drei Jahren gewechselt in die Oberliga zum VfB Oldenburg.

00:09:44: Da hat nicht Hans-Lieder Schmidt, der ja auch mal hier in Hannover Manage war.

00:09:47: Der war damals noch Trainer an Oldenburger.

00:09:48: Er hat mich entdeckt aber als ich dann kam, war er schon entlassen und bin dann über den VB Oldenburg in die zweite Liga aufgestiegen.

00:09:58: Vor Schützenkönig der Aufstiegsrunde geworden damals, da habe ich noch im Sturm gespielt und bin so im Laufe der Zeit immer weiter nach hinten gerutscht sozusagen was das Mannschaftsgefüge angeht.

00:10:13: aber es war eben auch eine Stärke von mir dass sich viele Positionen im Spiel übernehmen kann und da recht vielseitig.

00:10:22: Mit VPOL werden wir sogar fast mal in die Erste Liga aufgestiegen.

00:10:24: Es hat nur einen Punkt und ein Tor gefehlt.

00:10:28: Das war auch eine tolle Zeit, es ist auch eine Mannschaft mit der ich heute noch ein WhatsApp-Chat habe Und wir uns auch regelmäßig unregelmäßigen Abentecken treffen aber uns gegenseitig zum Geburtstag gradulär.

00:10:43: das war ne tolle zeit.

00:10:44: und dann bin ich gewechselt nach dem Abstieg nach Omburg dort direkt Vizekapitän geworden, dann auch Kapitän.

00:10:53: War auch eine schöne Zeit zwei Jahre aber leider auch wieder abgestiegen und dann war ich ein halbes Jahr in Saarbrücken.

00:11:02: das war keine schöne Zeit weil beim ersten Training schon der Insolvenzverwalter in die Tür kamen und gesagt hat das Grundgehalt ist gekürzt und es gibt keine Prämien mehr.

00:11:14: und nach einem halben Jahr war ich dann froh Mein Berater will die Hoppen damals angerufen hat zu Silvester und gesagt, er wollte mir einen guten Rutsch wünschen.

00:11:24: Und ich habe ihm gesagt, wenn du mich hier wegbringen kannst, dann sende sie mich ins Auto und fahre los.

00:11:29: Das hat er dann am beiden Januar gemacht.

00:11:32: Er hat gesagt, dass er nur vor neunzig hatte Interesse und dann habe ich meine Familie eingepackt ins Auto bin Lot gefahren ohne das ich wusste was im Vertrag steht sondern hab gesagt, das mache ich egal was ist Und bin so bei Herrn Ufer-Sixundneunzig gelandet.

00:11:49: Also richtig, richtig spontan und im Nachgang wirklich auch einen Glücksgriff für mich von den Erfahrungen her in solch einem großen Verein für mich dann auch zu spielen mit der Fankultur, mit dem allem was so war.

00:12:10: Das war der sportliche Werdegang.

00:12:12: und am Ende dann klar, erster Liga für mich ein Traum.

00:12:18: Dann auch noch das erste Spiel damals in Hamburg beim HSV.

00:12:22: Ich bin früher mit meinem Vater schon zum HSV gefahren.

00:12:26: Da ist für mich eine Traumherfüllung gegangen, weil ich da auch spielen durfte.

00:12:31: Also das ist so das Sportliche.

00:12:35: Kasti, ich kann mich tatsächlich an dieses Spiel noch erinnern.

00:12:38: Also anders als es noch nicht aufgestiegen ist.

00:12:39: An das erste Spiel gegen Hamburg.

00:12:41: Das war ja dann über zwei.

00:12:43: Eins wäre knapp.

00:12:45: Wie hast du da gespielt?

00:12:46: Wie fandest du dich

00:12:49: da?

00:12:49: Wir haben insgesamt glaube ich die erste Halbzeit sehr gut gespielt und in der zweiten halbzeit hat der HSV dann sehr viel Druck gemacht.

00:12:57: Leider haben wir dann zwei Eins verloren.

00:12:58: Wir hätten glaube ich in der ersten Halbzeiten vielleicht auch ein zweites Tor machen können.

00:13:03: Insgesamt war es, glaube ich, ein ganz ordentlicher Start.

00:13:09: Mit einem Elfmeter nachher, wo ich mit dran beteiligt bin für den HSV und den Ali Albers dann versenkt.

00:13:17: Das Trikot hängt jetzt bei uns auf der Arbeit im Bay-Wahrendorf in der Sporttherapie.

00:13:26: Aber also für mich war es letztendlich ein ordentliches Spiel.

00:13:33: besser geht immer.

00:13:35: Was ich in Erinnerung habe, ist dass mein Sohn Marvin nach dem Spiel sehr traurig war, eine halbe Stunde auf der Tribüne erst mal nur geweint hat weil er so enttäuscht war das wir verloren haben.

00:13:49: aber für mich ist an dem Tag schon ein Traum in Erfüllung gegangen.

00:13:54: Das muss ich auch sagen.

00:13:57: Kika sagt vier Komma Null als ein guter Karsten.

00:14:02: Ja, also ich habe es auch nur als ausreichend empfunden und nicht ganz befriedigt.

00:14:10: Wenn wir in der Saison das ist ja dann die einzige Bundesliga-Songer für dich relativ spät?

00:14:16: Da gab's einen Spiel am einenswanzigsten September gegen VfL Bochum.

00:14:21: was denn da passiert Karsten?

00:14:24: Ja da hab' ich mein einziges Bundesligator geschossen war natürlich auch Auch eine Sensation, es war kein schönes Tor.

00:14:35: Bochum hat bei den Freistauchern auch Abseits gespielt aber sehr schlecht gemacht und wir waren glaube ich vier Leute nebenan da und ich habe dem Ball dann reingeköpft.

00:14:45: Es gibt sogar eine Kassette der deutschen Fußballliga die tausend schönsten Tore der Bundesliga.

00:14:50: Da ist mein Tor mit drauf obwohl's wirklich kein schönstes war.

00:14:56: Aber auch das besonders, also nicht nur Bundesliga zu spielen und auf dem Tor zu schießen bei nur fünfzehn Einsätzen die ich in der Saison hatte.

00:15:05: Es wäre schön gewesen wenn wir vielleicht ein paar Jahre vorher auch schon mal aufgestiegen werden dann wären es vielleicht noch mehr geworden.

00:15:11: und man stellt dann mit mit thirty-six fast sieben dreizig auf fest dass Aildan dann doch schon schnell ist

00:15:22: Kassen, wenn wir noch ganz kurz beim Fußballspiel an sich bleiben können.

00:15:26: Du hast jetzt ein paar Mal gesagt trotz der Art wie du spielst und das Tor war nicht schön und so was finde ich?

00:15:31: aber sozusagen Ja an dich als Fußballer denke, dann habe ich um die Augen schießt und habe eine Szene vor Augen.

00:15:38: Und da hast du einen Scorer-Punkt gemacht auf eines der schönsten Dohre, die jemals gefallen sind.

00:15:44: also im Kontext und auch wie es gefallen ist.

00:15:46: Nämlich im Aufstiegspiel gegen

00:15:47: T.B.,

00:15:49: der Kopfballklage, hat dir das so diesen Fußballgottstatus eingebracht?

00:15:54: Oder ist das einfach nur so eine Cherry, so eine Königschaftenbaumkuhung gewesen?

00:16:02: Was mir genau den Fußball Gott eingebracht hat, weiß ich nicht.

00:16:05: Aber die Szene war natürlich für die Entwicklung von Hannover-Sixundneunzig glaube ich schon extrem wichtig.

00:16:14: Hinspiel ging in Berlin verloren gegen

00:16:16: T.B.,

00:16:16: dann zu Hause mussten wir zwei noch gewinnen.

00:16:18: und dann kurz vor Schluss der lange Ball von Fabian Ernst und ich lege dem Ball mit meinem Kopf ab und Blado Midovanavic bladern macht dann den Fallrückzieher Durch den wir die Verlängerung und anschließend ja auch dann das Elfmeterschießen erreicht haben.

00:16:37: Und im Elfmeter schießen durfte ich auch nochmal ran, habe dort auch noch mal ein Elfmeter versenkt.

00:16:43: Das war mit Abstand das Highlightspiel von der Dramatik und von der Leistung, die wir gebracht haben.

00:16:52: Ich glaube es war einfach fantastisch und auch volle Mitspieler gehabt.

00:17:00: Gerard Asamoa, Otto Addo mit der Hacking.

00:17:03: Bastian Reinhalt und mein guter Freund.

00:17:06: Und natürlich Jörg Siebers im Tor, da sind ja Leute dabei gewesen die wirklich außergewöhnlichen Fußball gemacht haben.

00:17:16: Mit dem Fußball-Gott.

00:17:20: Gute Prof.

00:17:21: Pilzi aus Hannover von der Fanforscher hat mir mal gesagt das lege daran dass ich blond und blauig bin und wir eine rechte Fanszene haben.

00:17:30: Das hat mich dann dazu gebracht, Wahlkampf für die Grünen mitzumachen.

00:17:36: Für die doppelte Staatsbürgerschaft, weil ich das ganz weit von mir sehe.

00:17:42: wenn man mit so vielen Nationen, so vielen Glaubensrichtungen und so vielen unterschiedlichen Charakteren zusammengespielt hat, Fußball spielt, dann ist glaube ich jede Form von Autenderfeindlichkeit und Rassismus gar nicht machbar Weil man lernt so viele fantastische Menschen kennen.

00:18:03: Und das ist ja das, was Fußball auch vorbildlich für die Gesellschaft macht.

00:18:08: Auch wenn es da immer wieder Einzelfälle gibt.

00:18:11: aber wie man miteinander umgeht ist glaube ich vorbildlig und insofern war ich froh da dann auch politisch Zeichen setzen zu können dass sich in dieser Ecke ganz sicher nicht gehören.

00:18:27: Wenn ich den Bogen dazu spanne, wenn jetzt eine Partei wie die AfD sehr viel Zulauf hat dann ist das für mich so.

00:18:36: Das finde ich in einer Form grausig und lässt mich manchmal auch an unserer Gesellschaft ein bisschen zweifeln, wenn man die Wahlprogramme alleine der AfD in Sachsen zuletzt gelesen hat Dann können entweder viele Deutsche nicht lesen oder für sie verstehen, was gesprochen wird.

00:19:00: Aber dass jemand der recht ist, ich habe das vorher an die Machtgarten im Buch schreibt und das dann auch umsetzt, glaube ich, das haben wir alle schon erlebt und es sollten wir nicht wiederkommen.

00:19:10: Wir sind ja weder kein politischer Podcast-Garcer, aber an der Stelle stimme ich dir zu.

00:19:14: Ich bin ja Wirtschaftsprofessor am Hauptjob und habe neulich auch von meinem Lieblingspostcaster Philipp Klöckner auf dem OMR Festival eine Rede gehalten, wo es im Grunde um KI ging in Technologie.

00:19:26: Das letzte Slide wurde hart diskutiert weil er hat verschiedene Kis... Open AI und von UnCloud, also von Entropik usw.

00:19:38: hat da mal sozusagen das Wahlprogramm reingegeben und auf die wirtschaftliche Konsequenz für unser Land hingewiesen.

00:19:44: Und es war durch die Bank weg eine Katastrophe bis auf GROC!

00:19:47: Das ist ja die KI von Eden Musk.

00:19:49: Das wundert uns auch nicht.

00:19:50: Da haben sich dann zwei getroffen irgendwie.

00:19:52: Also allein schon auch inhaltlich begründet aus meiner Perspektive geht das überhaupt nicht.

00:19:55: und über die politische Geschichte aus meiner Sicht stimm ich dir komplett zu.

00:20:00: Bevor wir sozusagen den Fußballer Carsten verlassen Hat dich jemand beeinflusst, also hattest du ein Vorbild als Fußballer?

00:20:10: Fandest du jemanden besonders gut oder...

00:20:14: Mein Vorbild früher war trotz völlig unterschiedlicher Körpergröße Kevin Keegan beim HSV.

00:20:23: Vielleicht auch so bisschen, finde ich sinnbildlich der beim ersten Jahr beim HSIV sehr ne Kritik stand nicht richtig funktioniert hat und in dem zweiten Jahr Nachdem er richtig angekommen war, den den Vereinser Meisterschaft geschossen hat und das in einer Form die Ja Das war der spielentscheidende Mann Und und das für mich immer noch immer noch sinnbildlich dass man die Leute eben nicht unter Druck setzen sollte sondern da abholt wo sie sind Und insofern war das mein Vorbild.

00:21:00: Aber ich könnte noch ein paar andere Hausspieler nennen.

00:21:05: Und insgesamt gibt es einzelne Spieler, die ich heraustragen fand mit denen ich zusammenspielen durfte.

00:21:11: Das war Jan Schiemack natürlich beste Fußballer mit dem ich zusammen spielen durfte.

00:21:19: Dann haben wir jemand wie Freddy Bobic der uns gerettet hat, der zwar nicht der Trainingsweißigste war aber auf dem Spiele eben alles richtig gemacht habe.

00:21:30: auch das ist etwas, was glaube ich außergewöhnlich ist.

00:21:36: Zählt übrigens auch für Jörg Sievertz, der ein wenig auch nicht immer der beste Mal am Spiel die Bälle gehalten hat.

00:21:43: Auch das und einige dem Training immer Top-Leistungen geboten haben aber es im Spiel nicht umsetzen konnte.

00:21:50: Und man hat glaube ich von ganz vielen Leuten immer mal wieder was abgeguckt und bewundert.

00:21:58: Gestern hatte hier die Steinergeburtstag, wir sind fünfzig geworden auch einer der fantastischen Fußball gespielt hat und man wusste nie, was als nächstes passiert.

00:22:09: Das war mir jetzt nicht gegeben bei mir, weil wusste man glaube ich immer noch was kommt.

00:22:14: aber ich habe die einfachen Binge eben richtig gemacht und mich dementsprechend auch habe ich meine Fähigkeiten durchgesetzt.

00:22:23: Ich glaube das ist das was Gutball am Ende ausmacht.

00:22:28: wenn jeder Spielert das einbringt, was er besten kann?

00:22:30: Dann hat man eine erfolgreiche Mannschaft.

00:22:32: Und wenn man anfängt, um Spielert darauf hinzuweisen, dass sie vielleicht weniger gut können, dann wird ihre Leistung auch nachlassen und das ist glaube ich das Geheimnis für einen guten Trainer.

00:22:44: Sehr sehr gut!

00:22:44: Ich habe auch noch eine Frage an den Fußballer.

00:22:47: Du hast ja gesagt du hast eigentlich viel Erfahrung gemacht von Kreisliga bis Bundesliga zuletzt.

00:22:53: Kannst du da mal... Vieles was du sagst, das würde ich ja sagen kann man auch auf die Kreislig anwenden.

00:22:58: Also auf dem Trainer in der Kreisliga und auf die Mentalität.

00:23:01: Was waren für dich größte Unterschiede zwischen jetzt wirklich dem Amateur-Sport kreistiger Fußball?

00:23:06: Und dann irgendwann den professionellen Fußball in der zweiten Liga eine ersten Liga wo sagst so dass ist jetzt aber... Das war anders boh oder es war vielleicht für dich auch so ein Ahrmoment wo du gesagt hast Boah das ist jetzt anders als als in der Jugend war oder in den ersten Jahren im Erwachsene Fußball.

00:23:20: kannst du da etwas ausmachen?

00:23:23: Es ist ähm Es ist eine andere Sportart, wenn ich in der Kreisliga spiele vor fünfzig Leuten als wenn ich vor fünfzig Tausend spielte.

00:23:30: Das ist einfach ... es ist anders und trotzdem zählen im Grunde die gleichen Grundelemente.

00:23:40: Jeder muss seine Aufgabe erfüllen.

00:23:41: das ist in der kreisliga so, dass ist in erster Liga so.

00:23:46: Die Qualitäten der Spieler sind natürlich unterschieder.

00:23:48: aber auch in der Kreisligas gibt's den Supertechniker und da gibts denjenigen der fürs Rennen und Kämpfen ist.

00:23:55: Inhaltlich, glaube ich ist es gar nicht so unterschiedlich und inhaltlich ist immer die Gruppe im Vordergrund.

00:24:02: Und wenn in der Gruppe jeder so sein darf wie er ist und jeder seine Stärken einbringen kann dann hat man eine starke Gruppe.

00:24:08: und wenn ich es nicht schaffe diese Stärkung aus jedem rauszukitzeln, dann ist eben auch ein Trainer egal in welcher Liga nicht der richtige Trainer.

00:24:19: Und das ist glaube ich die Hauptaufgabe des Trainers den Spaß zu vermitteln, aber auch zu sehen was der Einzelne kann.

00:24:29: Und ich hatte in einer Kreisliga in meinem Heimatverein mit Herbert Steiner, der leider schon verstorben ist einen großen Förderer, der genau das gemacht hat und auch sehr viel Ahnung vom Fußball hatte und ebenso jemand wie Reif Gangnig, der dann natürlich nochmal taktisch noch mal andere Finessen reingebracht hat die man Dann in der Bundesliga umsetzen kann, wo es dann in der Kreisliga schwieriger wird.

00:24:52: Weil die Patsqualität und so weiter nicht da ist.

00:24:56: Aber das waren zwei ganz prägende in Oldenburg als wir angefangen haben mit Wolfgang Sitka, der auch aus einer Mannschaft Um übernommen hat auf Platz dreizehn und wir sind im selben Jahr noch aufgestiegen, weil plötzlich die Spieler auf den Positionen gespielt haben.

00:25:16: Wo sie sich wohlgefühlt haben wo sie sich entfalten konnten.

00:25:18: also es gibt ganz unterschiedliche Trainer Die ja einen ganz unterschiedlich anfassen.

00:25:27: Ich hatte auch schon Trainer in Homburg der mehr gesagt hat ist das mehr wie zwanzig Grad?

00:25:32: Wir wissen alle dass Karsten da kein Fußball spielen kann Pass an den Mann bringt und wenn du in neunzig Minuten fünf Pässe an dem Mann bringst, dann sag ich dir hinterher, du hast ein gutes Spiel gemacht.

00:25:41: Auch sowas gibt es.

00:25:43: Also glaube das ist schwierig Trainer zu sein heute noch viel mehr als vor dreißig Jahren.

00:25:54: Vor dreißiger Jahren hatten wir zwanzig Spieler jetzt über dreißighäufig Und das bedeutet eben auch, dass zwanzig Spieler an jedem Wochenende erstmal enttäuscht sind, weil sie nicht unter den ersten elf sind und dann noch zwölf-dreizehn Spieler nicht mal im Kader sind.

00:26:10: Die alle bei Laune zu halten ist eine Riesenaufgabe.

00:26:15: Das ist extrem schwer!

00:26:19: Und wie bist du ... Du hast ja gesagt, es ist ein Unterschied wenn du vor fünfzig oder fünfzigtausend Zuschauern spielst.

00:26:24: Wie bist du mit diesem Druck umgegangen?

00:26:25: Also hast du Ritual entwickelt?

00:26:27: Oder hast du gesagt okay, scheite das ab und fokussiere einfach aufs Spiel?

00:26:30: Oder wie bist Du mit dem Druck durch die Zuschauer messen und mengen einfach umgegang?

00:26:35: Ich glaube dass jeder so einzelne Dinge hat, die er dann vor dem Spiel so ein paar Macken entwickelt immer den linken Socken zuerst anziehen.

00:26:49: Ich hatte mal ein Interview mit Pär Metesacker gemacht, für Warendorfer.

00:26:55: Wir haben einen Spiel gemacht, ausrichtend durch den Führer Nürnhofen, da hat er gesagt, der hat sich vor jedem Spiel übergeben weil der Druck so groß war und insofern hat jeder glaube ich seine Eigenarten.

00:27:10: einige gehen dann unter die Dusche, spielt die Bälle an die Wand, weil sie das für sich brauchen.

00:27:18: Individuelles Auffernprogramm gemacht, meine zwei drei Kopfballübungen.

00:27:22: Ich weiß okay ich treff den Ball an höchstem Punkt.

00:27:25: man hat da so seine Eigenarten entwickelt die glaube ich aber auch wichtig sind weil wir alle unterschiedlich auf so einen Druck reagieren.

00:27:34: und mit Anpfiff war ich dann zumindest immer so fokussiert dass mich das nicht mehr beeinflusst hat.

00:27:44: Wir haben vor Für einen Folge vor Beginn der letzten Frauenfuß bei Bundesliga-Saison haben wir mit dem Minister Friedrich von Bayer Leverkusen gesprochen.

00:27:53: Und da stand das Eröffnungsspiel an den Allianz Arena, also da hat der FC Bayern das Öffnungsspieg in der Allianze Arena gemacht, da waren am Ende glaube ich siebenundfünfzigtausend Zuschauer oder so etwas und das ist ja durchaus immer noch bemerkenswert für die Frauenbundesliga.

00:28:04: und dann haben wir den Minister gefragt wie es denn damit umgegangen wird.

00:28:07: generell weil bei den Frauen ist er eher noch so... Die spielen dann manchmal vor gar keinen Zuschauern und dann kommen sich Highlightspiele, da ist das Ding voll.

00:28:15: Und wenn man selbst im Stadion einfach nur drin war in der Mitte, dass es ja schon beeindruckend genug... ...und ich war noch nie in der Mitte als das voll besetzt war, gewöhnt man sich daran?

00:28:23: Also ist das was wo man irgendwann sagt okay Spiele halt Profi-Fußball vor einer Kulisse das normal oder geht es immer ein bisschen hoch emotional innerlich bevor's dann losgeht?

00:28:35: Es ist immer auch hoch emotional Kabinengang noch ist und die Aufstellung hört, wenn die Leute dann deinen Namen rufen.

00:28:44: Und dann gehst du raus und siehst wie viele Leute sich auf den Weg gemacht haben um unter anderem auch dich selbst Fußball spielen zu sehen.

00:28:58: Das hat immer für mich eine Form von Demut gehabt.

00:29:07: Verpflichtung!

00:29:08: die man in dem Moment auch spürt und gleichzeitig aber auch eine Form von Freude und Spaß, Vorfreude, Spaß.

00:29:19: Weil es eben wenn dreißigtausend Leute ein Tor bejubeln dann macht das was mit einem.

00:29:27: Dann ist man selbst für den Moment, vor allem weil man das ja nicht nur für sich macht sondern fürs Team, für die Stadt oder für die Fans ist man, glaube ich für den Moment in einer ganz anderen Welt.

00:29:42: Und dann kommen die Mitspieler und man genießt das gemeinsam.

00:29:48: Also es ist schon jedes Mal wieder ein neues Erlebnis.

00:29:53: Jedes Mal wieder eine andere Atmosphäre, weil jedes Spiel auch einen eigenen Druck entwickelt.

00:30:01: Ich glaube, diejenigen, die es nicht schaffen diese Situationen auch wahrzunehmen und zu genießen, dann wird das auch schwierig auf Dauer da gute Leistungen zu bringen.

00:30:16: Also ich habe es früher immer gehasst wenn man ein Spiel gewonnen hat und kommt runter und der Reporter sagt aber das nächste Spiel ist aber das Wichtigste.

00:30:22: Man denkt so ja okay, er hat mich aber erst mal dazgenieten und es ist glaube ich generell im Leben dass sich dem Moment was ich gerade erreicht habe, was ich grade geschafft hab, genießen muss und auch eine Enttäuschung mal sacken lassen können muss, bevor ich mich auf das nächste Ding einlasse.

00:30:38: Also die Zeit, die man sich häufig glaube ich auch im Berufsleben nicht nimmt oder ganz normalem Leben wird dann als Fußballer noch einmal viel enger was es glaube ich deutlich schwieriger macht.

00:30:53: Ja, Basti wenig überraschend sind wir relativ lange bei dem Punkt und so mir geht es gerade so dass wenn Karsten das beschreibt ich glaube das ist genau das was wir nicht erfahren haben was was ihr aber unglaublich gerne mal spülen würde wie der Speedus sich wirklich anfühlt vor so einer Menge dann also nicht auf der Turbine zu sein sondern halt unten und irgendwie diese Emotionen von der Seite mitzubekommen.

00:31:12: Karsten so eine Profi-Karriere ist dann irgendwann mal vorbei.

00:31:14: dann ist man ja immer noch ein junger Mann.

00:31:16: Wie ist es dann mit dir weitergegangen?

00:31:19: Bist du jetzt im Klick um Warnendorf?

00:31:20: als Sporttherapeut hitt ich.

00:31:21: War das die logische Konsequenz, wie hat sich das ergeben?

00:31:26: Zunächst habe ich ja in einem Management bei Warnedorffen-Sixundneinzig weitergearbeitet bis dort dann mit Christian Hofstädter ein neuer sportlicher, verantwortlicher kam und der mir zwar ein paar Tage vorher noch gesagt hat, dass wir gemeinsam weiterarbeiten und alles so weitergeht.

00:31:50: Ich dann aber keine Information mehr bekommen habe, sowies mal ausdrücken.

00:31:57: und dann wurde ich nach Großburg-Wedel gerufen und wurde mir gesagt das ich freigestellt bin.

00:32:07: Das war ein bisschen überraschend für mich und nach wie vor auch unverständlich weil ich auch andere Dinge im Verein gemacht hätte.

00:32:14: Ich bin dann freigestellt gewesen, war dann in Jena beim FC Kals als Jena.

00:32:23: Zunächst als Sportigerleiter und auch als Gesamtgeschäftsführer.

00:32:29: Mit Jena haben wir dann auch der FP-Pokalheimfinale gespielt in Dortmund.

00:32:33: Wir sind aber leider auch abgestiegen und dann bin ich irgendwann in Jener.

00:32:42: auch entlassen worden, Hauptsponsor hatte damals seine Zahlungen eingestellt und man hat halt versucht in einen Bereich Geld so einzusparen.

00:32:51: Insofern hat der Vorstand dann die Geschäftsführerungstätigkeiten übernommen.

00:32:57: Und ja, und dann sitzt man zu Hause und wartet auf dem Angebot es gibt nur sechsundfünfzig Managerstellen in den ersten rein liegen.

00:33:08: Ich wollte kein Scout sein und durch die Gegenreisen jede Wochenende mir tausend Spiele angucken.

00:33:13: Ich bin generell auch, ich will ja, wollte auch keinen Spielerberater sein.

00:33:19: Ich war als Typ jemanden der mit einer Mannschaft mitfiebern kann und für eine Gruppe denken kann aber für einzelne Personen ist es nicht so meins.

00:33:29: das mag ich nicht.

00:33:31: Und dann kam tatsächlich Das Warendorf oder das Klinikum warendorf hieß es zu dem Zeitpunkt noch, jetzt heißt es ja nur nach Warendorff.

00:33:41: Auch mich zu, wir haben ja mit Hannover-Sixundneinzig immer auch einmal im jahren Vorbereitungsspiel in Ilken gemacht durch Dr.

00:33:51: Wegening damals und den Geschäftsführer Herrn Jeske der leider auch schon verstorben ist.

00:33:56: Und mit Alfred Jetzka hatte ich ein engeres Verhältnis.

00:33:59: Wir haben uns immer in regelmäßigen Abständen auch getroffen und er hat mich dann gefragt, ob ich mir vorstellen könnte als Sporttherapeut tätig zu sein in der Psychiatrie.

00:34:11: Gut drüber nachgedacht und mir das dann mal angeguckt.

00:34:14: Ich habe also vierzehn Tage mit meinem jetzigen noch Abteilungsleiter Dr.

00:34:19: Marcel Wendt Probe gearbeitet und ich bin jetzt ab jetzt mein fünfzehnjähriges Dienstjubiläum gehabt und habe noch nicht einen Tag als Arbeit empfunden.

00:34:32: Ich durfte dich ja einmal besuchen in deinem Arbeitsumfeld, also was sie mir bestellt man sich so vor das Büro, dass es da quasi alles rot ist.

00:34:40: Also lauter hat noch von neunzig Karsten Linke in der ersten Erinnerungsstücke schon erstmal cool da überhaupt zu sein.

00:34:49: Und dann kamen die Menschen an da rein, die eine Beeinträchtigung haben halt irgendwie.

00:34:54: Du bringst die dann quasi in Bewegung oder ihr bringt die in Bewegungen.

00:34:58: Und wir haben im Vorfeld schon gesagt, alleine das wäre ja schon Grund mal über Impacten zu sprechen und dich als Gast bei uns zu haben und den ganzen Profi-Fußballerkram mal außen vorgelassen.

00:35:09: Das ist ja wirklich bemerkenswert.

00:35:12: Ist das ein regelmäßig?

00:35:12: also ist das ein integraler Bestandteil?

00:35:15: Die Menschen in Bewegungszubekommen bei Bewegung einfach es ist sehr wichtig für's Überleben fürs Wohlbefinden usw..

00:35:23: Ja, also zunächst einmal spreche ich jetzt an euch beide nochmal.

00:35:27: Ihr könnt gerne noch mal ins Klinikum kommen und unser neues Klinikumgebäude würde ich dir gern zeigen.

00:35:35: Wir haben ja seit knapp zwei Jahren ein wirklich eines der modernsten Psychiatrien die wir in der Republik gibt mit einem neuen Gebäude Mit eigener Sporthalle mittlerweile Mit einer Kletterwand Bogen schießen und so weiter.

00:35:53: Also der Sport hat einen richtig großen Rahmen eingenommen, wenn ich überlege als wir vor fünfzehn Jahren angefangen haben sind wir noch in die einzelnen Häuser gegangen und haben uns unsere Sporten herausgesucht und mittlerweile haben wir weit über fünfzig Sportangebote.

00:36:11: Wir als Sportherapeuten begleiten und auf jeder Station gibt es dann immer noch spezielle Dinge wie Pilates, wie Ichigong

00:36:19: usw.,

00:36:20: die dort vor Ort auch noch von Mitarbeitern begleitet werden.

00:36:25: Also Sport ist ein elementarer Teil bei der Gesundheit.

00:36:31: mittlerweile auch eigene Studien gemacht, gerade mit unseren Tageskliniken.

00:36:37: Einmal die Tagstil für Männer und einmal eine Tagsklinik für Frauen, dass diejenigen wie dreimal die Woche es schaffen zum Sport zu kommen einen deutlich besseren Heidungsverlauf bei einer depressiven Erkrankung, wie diejenigen, die keinen Sport machen.

00:36:52: Und wenn es dann noch gelingt den Sport ins heimische Setting nach dem Aufenthalt zu übertragen dann ist die Rückfallquote eben nochmal geringer.

00:37:04: Also Sport ist wichtig, Sport ist das was es mit uns allen macht.

00:37:10: wenn wir Sport getrieben haben, dann sind wir am Ende kaputt.

00:37:13: Wir sind müde und trotzdem fühlen wir uns wohl und wir sind irgendwie zufrieden.

00:37:19: Und dass es das was Sport im Grunde mit Menschen macht, Sport setzt Glückshormone frei Und bei vielen psychischen Erkrankungen oder gerade bei Depressionen werden diese Glückshormone eben in der Form nicht freigesetzt und durch Sport kann man das wieder erreichen.

00:37:35: Das ist so der eine Aspekt, der zweite Aspekt ist wenn ich eine Depression habe dann verbringe viel Zeit zu Hause auf ein Sofa und schaffe es nicht vom Sofa auchzustellen meine täglichen Arbeiten zum machen, zum Arzt zu gehen zur Arbeit zu gehen.

00:37:55: Das ist das, was die Seele mir sagt und gleichzeitig habe ich aber einen Körper der sehr wohl auch Leistung erbringen kann.

00:38:02: Da kommen die Leute zu uns und haben genau diese Symptome und sollen sechs Meter in die Höhe klettern, was dann auch funktioniert.

00:38:10: also man kann durch körperliche Leistungsfähigkeit erstens ein Selbstwert wieder entdecken und gleichzeitig auch der Seele zeigen okay Ich bin sehr wohl noch fit und kann Das macht ja was mit mir.

00:38:25: Auch der Umgang, wenn man zu uns kommt, dass man andere Leute hat die die gleichen Problematiken haben.

00:38:31: Zu Hause denkt man warum geht es nur mehr so?

00:38:35: Und wenn ich unser Klinikum sehe wir haben allein im klinischen Bereich sieben tausend Patenten wie jährlich zu uns kommen mittlerweile ist ja es sind die psychischen Erkrankungen ja auch mit einer der größten Erkrankungsbilder, die es in der Republik gibt.

00:38:55: Und wenn man dann feststellt ich bin nicht allein bei meinem Problem und es gibt Leute, die verstehen was ich sage, wenn ich sage ich kann mich nicht bewegen Dann macht man schon einen großen Schritt und da sind wir halt diejenigen, die die Leute genau da holen wo sie gerade stehen.

00:39:11: Es geht nicht darum was was ich denke was jemand können sollte sondern es geht darum wo steht er?

00:39:17: von dem Punkt aus wird gearbeitet Und dann, wenn man das hinbekommt, dass die Leute das auch sehen.

00:39:22: Dann erkennen sie eben auch die Fortschritte, die wir machen.

00:39:25: und über diese Fortsschritte steht ein anderes Selbstbildnis was man vielleicht vorher hatte vor allem sehr viel selbstwert und man kommt wieder in eine Gruppe Wenn man vorher nur zu Hause sich auf dem selbst isoliert hat weil man mit den Problemen so nicht umgehen konnte dann kann man da wieder in der Gruppe agieren und das auch wieder erlernen.

00:39:46: Und darüber eben auch Dinge ziehen, also das ist das was wir machen.

00:39:51: Wir haben mittlerweile ein Team, wir sind fünf Vollzeit-Sport-Therapeutin und haben da einen großen Fitnessbereich, mittlerweile sogar zwei Fitnessbereiche die wir da haben.

00:40:07: Wie gesagt, die Sporthalle geht von Fußball über Rücken, Gymnastik ... verbieten, machen therapeutisches Boxen.

00:40:14: Also ganz viele Dinge für die Menschen gut

00:40:17: sind.".

00:40:20: Das klingt super, supergut!

00:40:21: Wenn man mit dir spricht, das hört sich so... Du hörst dich sehr klar an und es hört sich allen an, ob du Sportwissenschaftler bist oder Psychologe, da wissenschaftlich fundiert rangehst, arbeitest.

00:40:33: Das hört sich ja gar nicht anders, als ob du einfach nur aus deinem Erfahrungsschatz als Fußballer daraus lebst, sondern das ist sehr, sehr klar und gesettelt an der Stelle ... großes Lob dafür.

00:40:44: Ich glaube es gibt eine kleine Doku oder einen kleinen Ausschnitt beim NDR, das hätte ich mir angeschaut.

00:40:48: Da sieht man so ein bisschen diese Wand- oder diese kleine Museum gefühlt in deinem Büro mit den ganzen Ausschnitten, die das Mike gerade beschrieben hat.

00:40:57: Das ist gerade in unserem Videoaufzeichnen nicht der Fall weil du bist grade irgendwie zu Hause... Ich bin

00:41:02: zu Hause!

00:41:05: Gibt es trotzdem manchmal so Momente, wo du das vermisst?

00:41:08: Wir haben ja gerade über diesen fast Rausch gesprochen oder diese... ...fünfzigtausend Leute im Stadion und jetzt arbeitest du mit einzelnen Menschen zusammen.

00:41:15: Das ist ja ein komplett anderes Setting also was ganz anderes... ...kannes andere Umgebung als es irgendwie als Fußballprofi der Fall war.

00:41:21: Gibt's manchmal Momente oder gab's die in der Vergangenheit wo du gesagt hast boah... Ganz anders als dieses Highlight der beruflichen Karriere, wo fünfzigtausend Leuten Fußball zu spielen oder mit denen ein Tor zu bejubeln.

00:41:34: Gibt es da manchmal so Momente, wo du noch mal traurig zurückblickst?

00:41:37: Oder ist das für dich komplett abgeschlossen und du sagst, du bist jetzt in deinem neuen Setting und bist da sehr happy mit... Wie gehst du damit um?

00:41:46: Das ist komplett abgeschlossener.

00:41:47: Also ich habe vor der letzten Saison, die ich an der ersten Liga machen durfte, ein längeres Gespräch auch mit Ralph Ragnick gehabt auch verständigt, dass ich vollständig zum Kader gehöre.

00:42:01: Habe ja die ersten neun Spiele von Beginn angemacht.

00:42:04: Dann wurde noch mal nachverpflichtet was für den Klassenhalt wichtig war und dann war ich so Standby-Profi und habe ab dem Tag schon halbe Tage auf der Geschäftsstelle gearbeitet mich dort eingearbeitet.

00:42:18: insofern hatte ich dann auch Zeit Gebühren davon zu verabschieden.

00:42:27: Und da wurde ich noch mal eingewechselt, als die Klasse gerettet wurde gegen Gladbach.

00:42:33: Da stand ich auch am Ende.

00:42:35: Steini hat dann das Tor gemacht und ich stand drei Meter weiter.

00:42:38: Insofern war mein Abschluss.

00:42:42: Da kann ich richtig gut mit leben wenn mir am Anfang jemand gesagt hätte, dass du dein letztes Spiel hast, was du machst in der Bundesliga?

00:42:54: Insofern konnte ich da wirklich sehr gut mit abschließen.

00:42:58: Dann die Zeit im Management, das war... Da war es mit dem Abschließen dann, das hat ein bisschen gedauert, weil man ja immer hauscht kommt noch mal wieder irgendwo was und aber seit dem ersten Tag in Plenikum ist das auch so ein bisschen in den Hintergrund geraten.

00:43:16: Und trotzdem ist es gar nicht gar nicht so anders Weil ich habe immer viel in der Gruppe gedacht seitweise Mannschaftsführer gewesen oder Kapitän gewesen, weil ich immer mir auch Gedanken über die Gruppe gemacht habe und ich hab mir überhaupt Gedanken über sie gemacht, die eben nicht gespielt haben.

00:43:34: Und dass man diese sehen muss.

00:43:38: Das sind so Dinge.

00:43:40: Trainer achten manchmal ja auch nur auf die ersten elf die spielen und auf die anderen nicht.

00:43:45: Ich hab dann unter halfranglich dann Erdmann auch mal angefangen, weil da er irgendwann in der B-Mannschaft war beim Training.

00:44:07: Ich glaube, das ist das, was ich jetzt auch mache.

00:44:19: Es zählt wirklich die einzelne Person und wenn sie ... Auch der Schlechteste in der Gruppe.

00:44:24: Nur ein Ticken besser wird, dann habe ich meinen Job gut gemacht und das ist meine Aufgabe.

00:44:28: Und da wiege ich voll drin auf und nehme mir gerade für die auch Zeit.

00:44:36: Wenn wir über Fußball sprechen, wir spielen zweimal die Woche Fußballfahren zu Turnieren, machen auch ein hauseigenes Turnier, dann kommt man an die Leute weil sie genau das wissen.

00:44:54: Das ist für mich Fußball.

00:44:56: Fußball ist für mir die geilste Sache der Welt, die schönste Sportdienst gibt aber es nur der schönste sport.

00:45:02: wenn jede Situation auch gelobt wird bewertet wird kann auch mal kurz Kritik äußern Aber das Ende des Satzes muss immer positiv sein.

00:45:14: Karsten, was die Zeit ist massiv vorgeschritten?

00:45:16: Ich würde trotzdem eine kleine Ausnahme machen.

00:45:19: Eine Sache bleibt mir noch unter den Legen tatsächlich.

00:45:23: Wir sind jetzt knapp anderthalb Wochen nach dem Ende der Zweitbieger-Saison.

00:45:29: Am Montag gab es diese Überraschung in der Relegation, dass also Wolfsburg abgestiegen ist und Paderborn, die uns ja am letzten Spättag quasi überholt haben ... ... in die Bundesliga aufgestiegen ist.

00:45:40: Da ist dann bei vielen, sechs, neun Sekunden schon eine Deflex gekommen.

00:45:42: Hätten wir sein können?

00:45:43: Ich bin mir nicht so sicher, ob das so geklappt hätte.

00:45:45: Also meine Frage ist die letzte Saison, wie guckst du da drauf?

00:45:49: Ist das für dich eher der beste Fuß, bei dem wir lange gesehen haben und die beste Platzierung oder ist es doch eher der verpasste Aufstieg?

00:45:56: Wie nimmst du das wahr?

00:45:58: Ich glaube ein bisschen von allem.

00:46:01: Wir haben am Anfang der Saison sechzehn neue Spieler integriert.

00:46:07: Eine Riesenherausforderung ist, ich fand es zu dem Zeitpunkt vermessen sozusagen wir wollen aufsteigen was ja dann auch schon gefordert wurde.

00:46:17: Sechzehn Spieler zu integrieren die alle erstmal hier ankommen müssen und die Familie müssen nachziehen da steht ein Umzug an.

00:46:25: sie müssen sich in Hannover einfinden wohlfühlen Was für die Spieler manchmal noch gar nicht so schwierig ist, weil sie gehen zum Training und haben da hier im Bieten ihre Leistung an.

00:46:35: Und können sich da profilieren.

00:46:37: aber für den Frauen, für die Kinder, die mit da sind, die ja in einer neuen Umgebung auch zurechtfinden müssen wenn ich vom Train nach Hause komme... Da muss das ja auch funktionieren damit ich als Person eben Top-Leistungen bringen kann.

00:46:52: Und da habe ich am Anfang der Saison gedacht okay das wird schwieriger.

00:46:58: Dann haben wir sehr schnell, sehr gut gestartet mit vier Siegen.

00:47:01: Haben guten Fußball gespielt wie Christian Titz das ja eigentlich überall hinbekommt dass man guten Offensivfußball spielt ein gutes Pressing spielt.

00:47:16: und dann haben wir aber in der Rückrunde obwohl wir eine gute Rückrundung gespielt haben von den Punkten her zum Saisonfinale hin zu viele Gegentore gekriegt, gegen Mannschaften die eigentlich nicht viele Tore schießen.

00:47:31: Wir haben uns dann vielleicht nicht genug auf diese Situation eingestellt und nicht mit der WMens es erzwingen wollen wie wir es hätten machen müssen.

00:47:50: sind dann vielleicht auch parallel zu den Trainervorstationen in Hamburg und auch in Magdeburg, wo die dieselben Mechanismen glaube ich da waren.

00:48:01: Wo man am Ende es nicht über die Ziellinie gebracht hat, obwohl man eben auch kurz vor Schluss in der gleichen Position war.

00:48:12: Das ist etwas, was man vielleicht im nächsten Jahr besser hinbekommen muss.

00:48:16: Ansonsten geht es mir wie vielen Fans.

00:48:19: Wir haben schön Fußball gesehen und wir haben gute Kombinationen gesehen aber eben die letzten drei Spiele nicht mit dem unbedingt willen auch zu steigen gespielt.

00:48:32: Und das ist die Kritik von meiner Seite da wäre.

00:48:40: Kassen, vielen Dank.

00:48:40: Dann würde ich sagen auf ein Neues nach der anständigen Fußballwählung, die uns auch schon so ein bisschen freuen.

00:48:47: Kassen danke für deine Zeit.

00:48:49: das war ein sehr interessantes Gespräch.

00:48:50: hier sind noch mal mehr Themen offenzettel oder sowas.

00:48:53: vielleicht kommst du in Folge sechzig oder hundertdreißig nochmal wieder.

00:48:59: Vielen dank Kassen für das Gespräch.

00:49:00: Danke

00:49:02: dir.